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Die schockierende Wahrheit über dein Gehirn: Warum Emotionen stärker als deine Rationalität sind

Vor meiner Coachingausbildung hatte ich keine Ahnung, dass Emotionen ein ungeheuren Einfluss auf uns haben. Subjektiv hab ich das oft gespürt aber es war mir gar nicht so bewusst, warum. Deswegen möchte ich dir das heute ein bisschen erzählen insbesondere vor dem Hintergrund, dass Emotionscoaching nichts mit gefühlsduseligen Dingen zu tun hat. Sondern mit knallharter Biologie, Medizin und Neurologie und natürlich auch ein bisschen Psychologie.



Was wir verstehen dürfen, oder was ich verstehen durfte, ist, dass unser Gehirn aus mehreren Teilen besteht. Und je tiefer der Teil im Gehirn desto älter d.h. also der Teil im Gehirn der ganz ganz tief innen liegt am ist am ältesten und es bei den meisten Lebewesen zu finden. Wir reden hier vom limbischen System beziehungsweise der Amygdala manchmal auch Reptilienhirn genannt, weil auch Reptilien diesen Teil des Gehirns haben. Hier werden automatische Dinge gesteuert wie zum Beispiel Herzschlag, Atmung aber auch das endokrine System also deine Hormone und: deine Emotionen.

Dieser Teil vom Gehirn ist dafür zuständig dich am Überleben zu halten.

Darüber kommt dass Kleinhirn und außen dann die Großhirnrinde die am jüngsten ist und die hauptsächlich bei uns Menschen so ausgeprägt ist.

In der Großhirnrinde findest du das Bewusstsein, die Rationalität, das logische Denken und so weiter.



Wenn du jetzt mal darüber nach denkst dass es etwas gibt was uns begegnet, z.B. wir stehen einem Säbelzahntiger gegenüber, dann springt natürlich dein limbisches System an, denn es möchte dich ja am Überleben halten.

Dein Großhirn hat an der Stelle nicht so viel zu sagen, weil es nicht so wichtig ist, logisch darüber nachzudenken, ob dieser Tiger jetzt weit genug entfernt ist oder böse aussieht oder ob er ein schönes Fell hat oder ob du jetzt eine Berechnung anstellen könntest. Nein limbisches System ist aktiv, das dich am Leben halten möchte und ganz banal ausgedrückt es ist einfach stärker und kann deinen ganze Körper schneller in Handlung versetzen.

Und genau hier liegt die Crux: denn manchmal begegnen uns Dinge die uns triggern, wie der Säbelzahntiger. Unser limbische System wird wieder aktiv wird. Trigger können unterschiedliche Emotionen auslösen: Angst, Ekel, aber auch bei schönen Sachen sowas wie Liebe und Freude und noch einige mehr.

Beispiel Höhenangst oder Angst vor Spinnen. Rational ist dir wahrscheinlich völlig klar, dass dir nichts passieren kann. Aber dein Gehirn wittert Gefahr.

Und du hast vielleicht schon ganz oft gehört das jemand sagt: du brauchst keine Angst haben, die haben mehr Angst vor dir als, die tun dir doch nichts, die sind gut und fressen Mücken und so weiter.

Aber das alles sind rationale Gründe und die hat in dem Moment nichts zu melden. Hier wurden Pfade angelegt in deinem Gehirn und immer wieder damit verknüpft.

Das heißt jedes Mal wenn ich eine Spinne sehe wird diese Angst getriggert, weil diese Verbindung im Gehirn da ist und du kannst dir denken, man kann nicht so einfach diese Bahnen unterbrechen.

Aber was wir im Coaching machen ist folgendes: zum einen legen wir neue Verbindungen an die hilfreich sind und zum andern entspannen wir den Trigger, d.h. wir nehmen der Emotion Angst die Intensität.

Denn es geht nie darum, dass du keine Angst mehr empfindest. Angst beispielsweise ist eine sehr wichtige Emotion. Nur in manchen Situationen darf sie kleiner bleiben als sie in dem Moment ist und genau das machen wir.


Und wenn du dich jetzt fragst was das ganz vielleicht mit dir zu tun hat:

Glaubenssätze sind im Prinzip nichts anderes. Glaubenssätze oder unsichtbare Blockaden sind verinnerlichte Emotionen, die an eine Situation, an eine Handlung, an einen Gedanke geknüpft sind.

Wenn wir mit Glaubenssätzen arbeiten stellen wir als erstes wieder ein angenehmes und stärkendes Netzwerk in deinem Gehirn her um das unangenehme abzulösen.

Wie das geht? Das Zauberwort heißt Neuroplastizität. Und damit geht es bald weiter.


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