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Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Allgemeine Geschäftsbedingungen Retreat

1. Geltungsbereich

1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Durchführung von Retreats und sonstigen Veranstaltungen (im Folgenden: „Retreat“) der Veranstalter Alanna Schwabe und Thomas Werner (im Folgenden: „Veranstalter“) unabhängig vom Veranstaltungsort des gebuchten Retreats.

2. Die nachfolgenden Bedingungen regeln die Buchung des Retreats.

3. Der Veranstalter ist alleine verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Retreats und tritt nicht als Reiseveranstalter oder Reisevermittler auf.

 

2. Vertragspartner

Alanna Schwabe & Thomas Werner, Auguste-Viktoria-Allee 48, 13403 Berlin

 

3. Angebot, Zahlung, Vertragsschluss

1. Die Beschreibung des Retreats auf der Website alannaschwabe.de/Retreat stellt ein rechtlich bindendes Angebot dar (Angebot).

2.D ie digitale Anmeldung und Zahlung des Teilnehmers stellt die Annahme des Angebotes und somit den Kaufvertragsschluss dar.

3. Nach Annahme des Angebotes des Veranstalters durch die Anmeldung und Bezahlung des Teilnehmers, erhält dieser eine Anmelde- und Zahlungsbestätigung per E-Mail (Bestellbestätigung).

 

4. Speicherung des Vertragstextes

Der Teilnehmer kann die AGB des Veranstalters auf der Webseite alannaschwabe.de/agb unter „AGB Retreat“ einsehen. 

 

5. Rechte und Pflichten des Teilnehmers

1. Der Teilnehmer ist verpflichtet seine persönlichen Daten wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben. Der Teilnehmer verpflichtet sich, Änderungen seiner Daten zeitnah mitzuteilen.

2. Der Teilnehmer hat die erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Retreat in eigener Verantwortung und auf eigene Kosten zu treffen. Dies gilt insbesondere für die Buchung von Transport.

3. Die Teilnahme am Retreat setzt normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Wenn sich der Teilnehmer in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befindet, ist er gehalten, die Teilnahme mit dem Arzt bzw. Therapeuten zu besprechen.

4. Der Teilnehmer ist gehalten, dem Veranstalter vor Beginn des Retreats über etwaige körperliche oder psychische Einschränkungen oder Beschwerden zu informieren.

5. Es besteht kein Anspruch des Teilnehmers auf Durchführung des Retreats durch bestimmte Personen. Im Falle des kurzfristigen unvorhersehbaren Ausfalls der angekündigten Person etwa wegen Krankheit oder Verhinderung darf der Veranstalter eine Ersatzperson für das gebuchte Retreat stellen. Der Austausch des Personals berechtigt den Teilnehmer nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zur Kündigung des Vertrages.

 

6. Rechte und Pflichten des Veranstalters/Mindestteilnehmerzahl

1. Der Umfang der vom Veranstalter zu erbringenden Leistungen erstreckt sich auf die Durchführung des Retreats sowie der Unterbringung und Verpflegung. Der Veranstalter erbringt oder vermittelt keine Leistungen im Zusammenhang mit der An- und Abreise.

2. Der Veranstalter ist berechtigt, den zeitlichen Ablauf oder Inhalt des Retreats abzuändern oder einzelne Bausteine davon entfallen zu lassen, sofern dadurch Ziel und Gesamtcharakter des Retreats nicht verändert werden.

3. Der Veranstalter behält sich vor das Retreat aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, zu verschieben oder abzusagen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn höhere Gewalt die Durchführung des Retreats gefährdet oder beeinträchtigt. Der Teilnehmer erhält dann den Kursbetrag unverzüglich zurückerstattet oder es erfolgt die Umbuchung auf einen Ersatztermin. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers bestehen nicht.

 

7. Kein Widerrufsrecht bei Retreats

Es besteht kein Widerrufsrecht für Verbraucher, § 312g Abs. 2 S. 1 Nr. 9 BGB. Bei der Buchung eines Retreats handelt es sich um eine Dienstleistung im Zusammenhang mit einer Freizeitbetätigung. Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht für solche Dienstleistungen kein Widerrufsrecht.

 

8. Stornierung durch Teilnehmer

1. Der Teilnehmer kann vor Retreatbeginn jederzeit gegenüber dem Veranstalter in schriftlicher Form den Vertrag stornieren. Storniert der Teilnehmer den Vertrag, so besteht kein Anrecht auf eine Entschädigung. Es werden bis zu 100% der Retreat Gebühren einbehalten.

2. Der Teilnehmer kann bis zum Beginn des gebuchten Retreats einen Ersatzteilnehmer stellen, der in die Rechte und Pflichten des Vertrages eintritt.

 

9. Einverständniserklärung in Bild- und Videoaufnahmen

1. Der Veranstalter behält sich vor, Bild- und Videoaufnahmen während des Retreats zur Verwendung und Veröffentlichung solcher Aufnahmen auf der eigenen Webseite und in eigenen sozialen Medien zur Verwendung und Veröffentlichung auf deren Webseiten und in deren sozialen Medien zu Zwecken der Werbung und Beschreibung der Leistungen anzufertigen.

2. Der Teilnehmer erklärt hiermit sein Einverständnis in Bild- und Videoaufnahmen seiner Person nach Ziffer 10.1. dieser Nutzungsbedingungen.

3. Der Teilnehmer kann sein Einverständnis vor Ort vor Anfertigung der Bild- und Videoaufnahmen gegenüber der die Aufnahmen anfertigenden Person widerrufen.

 

10. Anwendbares Recht, Gerichtsstand

1. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN Kaufrechts über den Kauf beweglicher Sachen (CISG).

2. Soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliches Sondervermögen im Inland ohne Gerichtstand ist, ist Berlin ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten. 

11. Salvatorische Klausel

1. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise als unwirksam oder undurchführbar erweisen oder infolge Änderungen der Gesetzgebung nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleiben die übrigen Vertragsbestimmungen und die Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen hiervon unberührt.

2. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll die wirksame und durchführbare Bestimmung treten, die dem Sinn und Zweck der nichtigen Bestimmung möglichst nahe kommt.

3. Erweist sich der Vertrag als lückenhaft, gelten die Bestimmungen als vereinbart, die dem Sinn und Zweck des Vertrages entsprechen und im Falle des Bedachtwerdens vereinbart worden wären.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Coachings

1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Die nachfolgenden AGBs gelten für Vorträge/Keynotes, Workshops, Seminare, Online Kurse & Programme, Trainings, Coachings (nachfolgend mit “Veranstaltungen“ bezeichnet), welche von Alanna Schwabe, Auguste-Viktoria-Allee 48, 13403 Berlin (im Folgenden “Anbieter“ genannt), durchgeführt werden. Das Wissen, welches durch die Teilnahme vermittelt wird, sowie die Selbsterfahrung in unterschiedlicher, individueller Tiefe geschieht freiwillig und auf eigene Verantwortung. Jede/r Teilnehmer/in (im Folgenden zur Vereinfachung einheitlich als “Kunde“ bezeichnet) entscheidet selbst, inwieweit er sich auf die Inhalte, Ereignisse, Prozesse und Übungen während der Veranstaltungen einlässt.

(2) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2 Vertragsschluss

Soweit nicht anders ausgezeichnet, ist in den einzelnen Preisen die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten. Die Preise in den Flyern sind, wenn nicht anders ausgezeichnet, ebenfalls Bruttopreise und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Das Online-Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus, sobald er das Feld „jetzt bestellen“ angeklickt hat. Erst mit Bestätigung des Auftrags an den Kunden kommt ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter zustande. Das Offline-Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus, sobald er das Formular „Verbindlicher Kauf auf Rechnung“ unterzeichnet hat. Erst mit Bestätigung des Auftrags an den Kunden kommt ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter zustande.

(2) Der Kunde kann Online aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „In den Warenkorb legen“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Nach Betätigung des Buttons „Zur Kasse“ kann der Kunde seine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Liefer- und Rechnungsadresse, Zahlungsmittel) auswählen. Im letzten Schritt werden dem Kunden auf der Seite „Prüfen und Bestellen“ seine Eingaben sowie die von ihm gewählten Produkte angezeigt. Über den Button „Bearbeiten“ kann der Kunde Änderungen vornehmen. Durch Klicken des Buttons „Jetzt Kaufen“ gibt der Kunde einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

(2.1) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch den Anbieter zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGBs und Auftragsbestätigung) dem Kunden vom Anbieter auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(3) Rückgaberechte: Jede Bestellung von Tickets ist unmittelbar nach Bestätigung durch den Anbieter oder namens des jeweiligen Veranstalters bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Tickets. Eine Rückerstattung aufgrund von Stornierung oder Nichtinanspruchnehmens des Veranstaltungsplatzes ist ausgeschlossen. Seminarplätze sind jedoch übertragbar. Der Kunde kann das Ticket an Dritte weiterverkaufen. Hierfür fallen 99,00 Euro Bearbeitungsgebühr an. Dem Anbieter ist anschließend der vollständige Name, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtstag des Käufers mitzuteilen. Sofern der Kunde auf einen anderen Termin ausweichen möchte, kann dies beim Veranstalter angefragt werden. Sofern eine Umbuchung möglich ist, fallen für den Kunden 199,00 Euro Bearbeitungsgebühr an. Die Informationen sind in schriftlicher Form an den Veranstalter zu übermitteln.

(4) Diese Bedingungen gelten ab dem 24.08.2018. Alle früheren Preisbedingungen und Preise verlieren ihre Gültigkeit. Preisänderungen sowie Irrtum bei Beschreibungen und Preisen der Bücher behalten wir uns vor.

3 Vertragsschluss 

(1) Kreativleistungen und vom Anbieter ausgehändigte Unterlagen (z.B. Ausdrucke im Seminar) dürfen vom Kunden nur für den vereinbarten Zweck verwandt werden, jede andere Nutzung bedarf einer eigenen Honorar-Regelung.

(2) Eigentumsvorbehalt: Unterlagen, Materialien, Bücher und Medien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.

(3) Eigentumsvorbehalt: Bücher und andere Medien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.

(4) Der Anbieter unterstützt den Kunden nach bestem Wissen. Die Verantwortung für den Erfolg der vorgeschlagenen Maßnahmen bleibt jedoch in jedem Fall beim Auftraggeber. Der Anbieter haftet auch nicht für Schäden oder Ansprüche von Dritten, die durch nicht ausreichendes Briefing/nicht abgesprochene Verwendung der Leistung entstehen.

(5) Für alle öffentlichen Seminare und Vorträge gelten die Geschäftsbedingungen des jeweiligen Veranstalters.

 

4 Preise

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

5 Zahlungsmodalitäten

(1) Der Kunde kann die Zahlung per paypal plus oder SOFORT Überweisung jeweils in Vorkasse vornehmen, sofern diese Möglichkeiten gesondert ausgewiesen sind.

(2) Der Kunde kann die in seinem Nutzerkonto gespeicherte Zahlungsart jederzeit ändern.

(3) Kosten für Seminare müssen spätestens bis 6 Wochen vor Beginn des Seminars vollständig beglichen sein. Sonderregelungen hierzu bedürfen der Textform und sind seitens des Anbieters auszustellen.

6 Widerruf - Rücktritt / Stornierung – Terminverschiebungen

(1) Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie Alanna Schwabe mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. 

(2) Eine Stornierung einer beauftragten Coachingleistung ist nicht möglich. Der volle Rechnungsbetrag ist auch bei Nichtteilnahme fällig. Arbeitsunfähigkeit, Krankheit etc. liegen im Risikobereich des Auftraggebers und entbinden ihn nicht von der Zahlungspflicht. Es steht dem Auftraggeber frei, jederzeit einen Ersatzteilnehmer zu benennen. Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt.

(3) Hat der Auftraggeber zu den von ihm gebuchten Coachingstunden Alternativtermine angefragt, werden diese für ihn fest reserviert. Sagt der Auftraggeber diese Alternativtermine ab oder verschiebt er diese bis zu neun Monate vor dem ersten vereinbarten Coachingtermin, ist das vereinbarte Honorar in Höhe von 50 Prozent netto zzgl. Mehrwertsteuer zu zahlen. Bei späteren Absagen oder Verschiebungen ist der gesamte Honorarpreis fällig. Absagen müssen schriftlich per E-Mail erfolgen. Die Gründe für eine Absage sind irrelevant.

7 Sachmängelgewährleistung, Garantie

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

(2) Eine zusätzliche Garantie besteht bei den vom Anbieter gelieferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem jeweiligen Artikel abgegeben wurde

8 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

9 Datenschutz

(1) Ihre Daten werden vom Anbieter keinesfalls an Dritte zu deren werblicher Nutzung weitergegeben. Der Anbieter verpflichtet sich, im Rahmen der Buchung durch den Kunden und der Buchungsabwicklung die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten, insbesondere das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu beachten, um hinreichenden Schutz und Sicherheit der Kundendaten zu erreichen.

(2) Sofern offene Forderungen an ein Factoringunternehmen weitergeleitete werden, ist der Anbieter berechtigt alle notwendigen Daten des Kunden an das Unternehmen zu übermitteln.

10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter unwiderruflichem Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Firmensitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

11 Salvatorische Klausel

(1) Sollten sich einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise als unwirksam oder undurchführbar erweisen oder infolge Änderungen der Gesetzgebung nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleiben die übrigen Vertragsbestimmungen und die Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen hiervon unberührt.

(2) An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll die wirksame und durchführbare Bestimmung treten, die dem Sinn und Zweck der nichtigen Bestimmung möglichst nahe kommt.

(3) Erweist sich der Vertrag als lückenhaft, gelten die Bestimmungen als vereinbart, die dem Sinn und Zweck des Vertrages entsprechen und im Falle des Bedachtwerdens vereinbart worden wären.

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